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Die Entwicklung des mobilen Telefon

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Das mobile Telefon auch genannt Handy, Natel oder Mobilephone, hat eine bewegende Entwicklungszeit hinter sich und definiert auch Heute noch massgeblich unseren Alltag.

Der Grundstein wurde im Jahre 1985 von Michael Harrison gelegt, welcher am Neujahrstag seinen Vater Sir Ernest angerufen hat, um die Naujahrswünsche zu übermitteln. Dies war zugleich das erste mobile Telefongespräch überhaupt (mit einem Motorola DynaTAC 8000X, siehe rechtes Bild). Sein Vater, Sir Ernest war CEO von Racal Electronics wo wiederum Eigentümer von Vodafone war.

Später am gleichen Tag hat der Komödiant Ernie Wise inmitten einer TV Show ein öffentliches Telefongespräch geführt, um mitzuteilen das Vodafone nun geöffnet hat und die neuen Telefone verkauft.

Ernie Wise war ein grosse Persönlichkeit und berühmt, daher wurde diese TV Show verfolgt und sehr bekannt.

Zu dieser Zeit war das Mobile Telefon noch rund 1 kg, bot 20 Minuten Sprechzeit und kostete mehrere 1’000 Pound. Vodafone ist mit Cellnet eine Partnerschaft eingegangen und hat die ersten Funkmasten in London aufgestellt. Das Funknetz war daher noch sehr beschränkt. Im ersten Jahr konnten rund 20’000 mobile Telefone verkauft werde, was hauptsächlich auf die beiden Firmen Panasonic und Nokia zurück fiel, welche mobile Telefone für ihre Geschäftswagen kauften.

Beide Firmen dachten am Anfang, dass mit 500’000 Geräten der Markt bis zu 80% gesättigt sei und ein grosses Potential darin liege, keine Firma ahnte jedoch das „riesige“ Potential dahinter.

Im Jahre 1986 hat die British Telecom den nächsten entscheidenden Schritt gemacht und die Preise der Endgeräte gesenkt, in der Hoffnung das mehr Kunden die Geräte kaufen und das Geld über die lange Nutzung wieder einzuspielen. Wiederum hat auch Cellnet die Preise der monatlichen Verbindungskosten gesenkt und ein lokalen Tarif eingeführt. trotzdem haperte es noch an diversen Stellen, vor Allem war die Technik noch nicht massen tauglich, da es am Kapazität fehlte.

Die digitale Entwicklung in den letzteren Jahren kam diesem zu Gute und öffnete den massen tauglichen Markt.
Einen entscheidenden Schritt machte Orange mit „The future’s bright, the future’s Orange“ von Wolff Olins. Dieser führte die detaillierte Auflistung und Abrechnung von den Verbindungsdaten ein, wo man die angewählte Nummer, Gesprächsdauer, Datum, Zeit und Kosten einfach nachvollziehen konnte.
Der 2te entscheidende Schritt wurde im Jahr 1999 von Virgin Mobiles gemacht, welche die sogenannten Pre-Pay Phones einführten.

Im gleichen Jahr hat Nokia das Erfolgsmodell Nokia 3210 (siehe linkes Bild) eingeführt, welches durch austauschbare Covers sich abhob. Der Grundstein für eine Modeerscheinung war gelegt. Jeder Nutzer konnte sein eigenes und persönliches Telefon haben, was abgestimmt auf ihn passte.

Der Kundenstamm wuchs unaufhaltsam und die Preise fielen immer mehr. Bereits im Jahre 1999 wurde in England bereits all 4 Sekunden ein mobiles Telefon gekauft und 2004 gab es mehr Endgeräte als Einwohner in England.

Später wurde den Telefonherstellern bewusst, das ein Telefon mehr als nur telefonieren ermöglicht und bauten das Funktionsangebot aus und eröffneten ein neuen Kampf mit den sogenannten Smartphones.

Führend ist dabei RIM (Blackberry) in Amerika und HTC in Europa (dicht gefolgt von iPhone) und die weitere Entwicklung wird nicht auf sich warten lassen.

Momentan gibt es rund 5 Trillionen Endgeräte weltweit.

Namensgebung
Die mobilen Endgeräte haben viele verschiedene Namen. In England wird von „Mobile Phone“ gesprochen, in Amerika von „Cell Phone“. In der deutschen Region ist massgeblich „Handy“ und „Mobilephone“ vertreten.

In der Schweiz ist weiterhin Natel vertreten. Dies kommt daher, dass Swisscom bei der Einführung der mobilen Telefonen einen speziellen Namen kreiert hat, um die Produkte attraktiver zu gestalten. Der Namen „Natel“ kommt ursprünglich vom Begriff
Nationales Automobil Telefon“ und wird Heute häufig in der Umgangssprache verwendet. Der Begriff ist jedoch weltweit über Patente geschützt und daher nur in der Schweiz bekannt.

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